Eigene Blumenwiese

Eine Blumenwiese für den eigenen Garten

Nicht jeder Gartenbesitzer ist ein Freund von Rasen und gepflegten Zierflächen auf seinem Grundstück. Oft fehlt Gartenbesitzern auch einfach die Zeit, um das alles bewerkstelligen zu können. Viele favorisieren stattdessen eine Blumenwiese mit wild wachsenden Blumen. Blumenwiesen haben zahlreiche Gräser und viele verschiedene Wildblumen überzeugen durch Natürlichkeit und einer einzigartigen Optik.

Die Art der Optik einer Blumenwiese ändert sich von der Zusammensetzung her von Standort zu Standort verschieden und zudem auch im Laufe der Jahre. Eine Blumenwiese ist vor allem dort angebracht, wo die Natur möglichst nah an die Terrasse, das Haus herangeholt werden soll. In diesem Fall soll der gesamte Garten einen natürlichen Charakter vorweisen. Sehr beliebt ist diese Art Natur vor allem bei Familien mit Kindern.

Hier kommt es oft vor, dass der Gebrauchsrasen in eine Langgraswiese übergeht, vor allem wenn sich in der Nähe ein Naturteich befindet. In diesem Fall wird nur dort gemäht, wo Bedarf für einen Zugang besteht. Blumenwiesen eignen sich hervorragend für unzugängliche Plätze wie trockene Hänge, steile Böschungen oder feuchte Stellen (Biotope).

Blumenwiesen gestalten

In die vorhandene Grasnarbe werden inselartig ausdauernde Wildpflanzen gesetzt oder auch gesät. Mit Hilfe solcher Pflanzungen, dem Einstellen der Düngung und seltenem Mähen, stellt sich im Laufe der Zeit ein schöner Blühaspekt ein.
Ebenfalls möglich, in sonnigen Lagen duftende Kräuter wie Thymian oder Dust anzupflanzen, das ist nicht nur optisch eine besondere Attraktion, sondern es werden dabei sogar individuelle Gerüche verströmt.

Blumenwiese aus der Samentüte

Samen von Blumenwiesen entwickeln sich entsprechend der Bodenqualität und den klimatischen Bedingungen. Diese Mischungen sind häufig nach Farben zusammengestellt und meistens nicht winterhart. Sie enthalten keinen Anteil an Gras.

Blumenzwiebelwiesen

Sie entstehen, wenn Krokusse, Narzissen, Tulpen und andere verschiedene Zwiebelpflanzen in einer frisch grünen Grasfläche verwildern dürfen und erst nach dem Vergilben des Laubes gemäht werden.

Rasenersatz

In kleinen Anlagen oder Innenhöfen sowie in schwierigen Geländesituationen erscheint es kaum sinnvoll, einen Rasen anzulegen. Am Hang liegende Grundstücke sind zudem meistens schwer zugänglich und auch schlecht zu mähen. Hier werden Bäume und Sträucher oftmals nach und nach größer und damit wird das Licht am Boden eingeschränkt, sodass Rasengräser nicht mehr nachwachsen. In solchen Fällen können andere Pflanzen einen Rasenersatz ermöglichen:

• Ideal zum Begrünen von Böschungen sind Zwerggehölze und Bodendecker.
• Als Rasenersatz eigenen sich auch Sternmoos und gewisse Heidekräuter.
• Sonnige und trockene Flächen können mit einer Vielzahl von nieder glückseligen Steingartenpflanzen bestückt werden.